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Start » Mit dem Lastenrad unterwegs
Haus & Mobilität

Mit dem Lastenrad unterwegs

Veröffentlicht: 15. Juli 2019
7 Min. Lesezeit

Immer mehr Familien erledigen ihre Einkäufe und Wege in der Stadt mit dem Lastenrad. Ob auf dem Weg zur Kita oder ins Büro – in vielen Großstädten gehören sie inzwischen zum Stadtbild. Der Markt boomt. Worauf muss man beim Kauf achten? Lohnt sich ein Umstieg? Und wie sieht es eigentlich mit der Versicherung aus? Ein Überblick.

Es soll tatsächlich Menschen geben, die glauben, das Lastenrad ist die neueste, modernste Erfindung. Weit gefehlt! Bereits Ende des 19. Jahrhunderts waren Lastenräder bei Händlern, Milchmännern und Boten beliebt. Kein Wunder: Schließlich war das Auto auch noch nicht erfunden. Bis zum Zweiten Weltkrieg prägten die belastbaren Drahtesel vielerorts das Stadtbild. Danach wurde Gas gegeben statt gestrampelt: Man stieg immer mehr auf das Automobil um. Hier war keine Muskelkraft mehr nötig und natürlich konnte man auch größere Lasten transportieren – die Familie zum Beispiel.

Da isses ja wieder …

In den letzten Jahren erlebt das Lastenrad immer mehr ein Comeback. Das hohe automobile Verkehrsaufkommen und ein neues Umweltbewusstsein führen dazu, dass insbesondere auch Familien vermehrt auf das Lastenrad setzen. Dänemark und die Niederlande machen es bereits seit vielen Jahren vor und gelten als Hochburgen des Transportbikes – dank fahrradfreundlicher Infrastruktur und flachen Wegen. Einige bekannte Marken stammen aus unseren beiden Nachbarländern, etwa die Lastenräder oder Christiana Bikes aus dem autonomen „Freistaat“ Christiana, einer alternativen Wohnsiedlung in Kopenhagen.

Probieren geht über Losradeln!

Aufsteigen und losradeln? Als Neuling sollten Sie auf jeden Fall zuerst einmal Probefahren, da sich ein Lastenrad anders als ein „normales“ Fahrrad fährt – insbesondere in den Kurven. Gelegenheit zum Ausprobieren bieten nicht nur die zahlreichen Händler, die sich inzwischen in jeder größerer Stadt finden. Auch immer mehr Leasing-Anbieter tummeln sich auf dem lukrativen Markt. Das bietet nicht nur eine gute Möglichkeit, um unterschiedliche Modelle der nicht ganz billigen Räder zu testen. Auch wer ein Lastenrad nur hin und wieder braucht, ist mit Sharing-Angeboten gut beraten.

Mit Motor oder mit „Strampeln“?

E-Lastenrad oder ein Modell ohne Elektroantrieb: Was ist die bessere Lösung? Für den E-Antrieb spricht, dass man selbst mit 80 Kilo in der Transportkiste relativ mühelos die Berge erklimmen kann. Zudem ist es für längere Strecken ideal. Der Akku wird unterwegs oder im Büro einfach an einer Steckdose wieder aufgeladen. Entspannter kommt man so natürlich auch mit Kindern ans Ziel. Allerdings benötigen E-Lastenräder mehr Pflege: Rund 90 Euro sollte man in die Wartung investieren – und das zweimal im Jahr! Auch der Austausch eines Akkus kann teuer werden.

Wie viele Räder braucht Ihr Rad?

Eine weitere Glaubensfrage beim Lastenrad: einspurig (also zwei Räder) oder ein dreirädriges Modell? Lasten-Dreiräder stehen von selbst. Man hat keine Balance-Probleme, kann an Ampeln einfach sitzen bleiben und hat genügend Platz für bis zu vier Kinder. Allerdings darf man nicht zu schnell um die Kurven fahren und muss die Gewichtsverteilung beachten. Das einspurige Lastenrad dagegen ermöglicht ein dynamischeres, wendiges Fahren. Daher das Fazit: Beide Varianten haben Vor- und Nachteile, letztlich bleibt die Wahl eine Geschmackssache. Unser Tipp: Einfach ausprobieren.

Auto vs. Lastenrad – jetzt umsteigen?

Klarer Fall: Auf den längeren Strecken hat das Auto natürlich mehr zu bieten als das Bike. Dafür kann das Lastenrad in der Stadt seine Vorteile voll ausspielen. Bei einer durchschnittlich gefahrenen Strecke von rund 12 Kilometern liegt das Lastenrad vorne: Anlassen und Ausschalten, die Belastung von Kupplung und Bremsen treiben die Verschleißkosten beim Auto deutlich nach oben. Und auch im Stop-and-go macht der Drahtesel jede Menge Boden gut. Dort, wo Autos im stockenden Verkehr halten müssen, können die E-Lastenräder einfach auf dem Radweg an den Autos vorbeiziehen. Auch der akute Parkplatzmangel in den Innenstädten spricht für das Lastenrad. Alles in allem große Vorteile, weswegen immer mehr Menschen gerade im innerstädtischen Bereich auf E-Lastenräder setzen.

Die Entscheidung für ein Lastenrad hat zudem viele positive Nebeneffekte. Für die Herstellung werden weniger Ressourcen benötigt, ebenso während des Betriebs. Zudem ist der Elektromotor eines Lastenrads wesentlich effizienter als der Verbrennungsmotor eines Autos – das beschert insbesondere bei kurzen Touren mit dem E-Lastenrad ein gutes Gefühl und ein gutes Gewissen. Aber mal ehrlich: Das Auto muss man ja deswegen nicht gleich verkaufen – das kann sich noch oft genug auf der Langstrecke beweisen!

Ihr Lastenrad – gut versichert!?

Wichtigste Versicherung – auch ohne Lastenrad – ist die private Haftpflichtversicherung. Sie schützt vor eventuell hohen finanziellen Ansprüchen, wenn jemand durch Sie zu Schaden kommt. Und die Gefahr nimmt mit einem Lastenrad eher zu. So ein angesagtes Lastenrad weckt natürlich auch Begehrlichkeiten – insbesondere bei Langfingern! Es ist also sinnvoll, das Rad über die Hausratversicherung gegen Einbruchdiebstahl zu versichern. Wenn es aus einem verschlossenen Abstellraum, Keller oder aus der Wohnung entwendet wird, leistet gegebenenfalls auch die Hausratversicherung bis zu den vereinbarten Wertgrenzen. Gut zu wissen: Nicht jede Hausratversicherung bietet diesen Schutz – ein Blick in den Versicherungsschein hilft.  Bei guten Hausratversicherungen ist auch der Diebstahl auf offener Straße (Außenversicherung) eingeschlossen – wenn das Fahrrad nachweislich abgeschlossen war.

Unser Tipp: Bevor Sie eine – relativ teure – separate Fahrradversicherung abschließen, lohnt es sich, die Hausratversicherung auf einen leistungsstarken Schutz umzustellen.

Bitte beachten Sie: E-Bikes und E-Lastenräder bis 25 km/h können ohne Führerschein, Kennzeichen und Pflichtversicherung gefahren werden. Sie werden wie ein Fahrrad eingestuft, und auch die Regeln des Straßenverkehrs sind die gleichen. Die schnelleren sogenannten „S-Pedelecs“ werden dagegen wie Mofas behandelt, dürfen nur mit einem Führerschein der Klasse M bewegt werden und für sie besteht Versicherungspflicht (Kfz-Haftpflicht).  Das Gleiche gilt für die E-Scooter, insbesondere wenn man sich einen eigenen zulegt.

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Albatros Redaktion

Das Albatros Experten-Team bündelt über 45 Jahre Erfahrung als objektiver Versicherungs- und Finanzmakler. Unsere Beiträge werden von zertifizierten Fachberatern verfasst und geprüft. So garantieren wir Ihnen unabhängige, verlässliche und transparente Informationen rund um Ihre Gesundheit, Vorsorge und Finanzen.

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